Er kommt in einem Großteil der Girokonten vor: der Dispositionskredit. Hierunter ist eine von der Bank bis zu einer bestimmten Höhe geduldete Überziehung zu verstehen. Sie müssen keinen Dispositionskredit auf Ihrem Girokonto einrichten lassen. Sie können das Girokonto auch als reines Guthabenkonto führen, eine Überziehung ist nicht möglich.

 

Gebühren für Dispositionskredite

Wenn Sie verschiedene Girokonten im Online Tarifvergleich gegenüberstellen, werden Sie auch bemerken, dass die unterschiedlichen Kreditinstitute verschiedene Jahreszinssätze für den Dispo anbieten. Dafür, dass eine Bank Ihnen ermöglicht, über Ihr Vermögen hinaus noch liquide zu sein, berechnet die Bank Gebühren. Diese werden in Form von Zinsen erhoben. Im Vergleich zu Verbrauchskrediten mit einer festen Laufzeit und einer regelmäßigen gleichbleibenden Rate sind Dispositionskredite sehr teuer, teilweise bis zu 15 Prozent effektiven Jahreszins.

 

Einen Dispo vorsichtig und kurz verwenden

Aufgrund sehr hoher Gebühren sollten Sie einen Dispositionskredit möglichst nur dann verwenden, wenn Sie ihn unbedingt benötigen. Vor allem ist ein Dispositionskredit keine Lösung über mittel- und langfristige Zeiträume, da Sie sonst horrende Gebühren an das Kreditinstitut zahlen müssen.